Arbeitspakete

AP1 – Anforderungsanalyse und Zertifizierungsanforderungen

Im AP1 werden die Anforderungen zur Nutzung der SWARM Plattform durch unterschiedliche Zielgruppen aufgestellt und die Nutzungsszenarien werden anhand der vorgesehenen Demonstratoren ausgearbeitet. Das Klassifizierungskonzept für IT-Produkte sowie deren notwendige Registrierungs-, Zertifizierungs- und Rechercheprozesse in der SWARM Plattform werden konzipiert. Die mit dem Projekt assoziierten Partner werden hinzugezogen.

Ziel: Im Arbeitspaket werden die Anforderungen bezüglich der Nutzung der SWARM Plattform durch unterschiedliche Zielgruppen aufgestellt. Die für SWARM vorgesehenen Nutzungsszenarien werden im Rahmen der vorgesehenen Demonstratoren ausgearbeitet. Die geplante Anwendungskette, beginnend mit der Planungsphase, im Speziellen der Überprüfung von Auftraggeber-Informations-Anforderungen für ein Projekt, über die Modellbasierte Kostenermittlung bis hin zur rechtskonformen Inbetriebnahme eines Bauwerks wird mit Use-Cases abgebildet.

Das Klassifizierungskonzept von IT-Produkten, die in der SWARM Plattform vorgestellt und die damit verbundenen Registrierungs-, Zertifizierungs- und Rechercheprozesse für SWARM werden erarbeitet. Eine Untersuchung der Zertifizierungsgegenstände und das darauf aufbauende Zertifizierungskonzept mit entsprechender Versionierung innerhalb der Plattform werden erarbeitet. Es erfolgt bereits in dieser Phase unter den Projektpartnern und den im Projekt assoziierten Partnern eine Erhebung zu diesen grundlegenden Konzepten für die SWARM Plattform. Damit wird sowohl die Seite der Verbände als auch die Seite der Industrie in diesem frühen Arbeitspaket in SWARM eingebunden.

Leitung: planen-bauen 4.0 GmbH

Beginn: Projektstart

Abschluss: Projektmeilenstein M1

AP2 – Spezifikation SWARM Architektur

Im AP2 werden ab dem 2. Projektmonat beginnend, die technischen Anforderungen an die in der SWARM Plattform zusammengefassten Softwaresysteme, wie SaaS-Plattformen, SaaS–Anwendungen, Webdienste, Datenkataloge und lokale Anwendungen definiert. Ziel ist es, gemeinsame technische Vorgaben für die Neuentwicklung und Anpassung der einzelnen Softwarekomponenten durch die Projektpartner zu erarbeiten.

Ziel: AP2 definiert die technischen Anforderungen an die in der SWARM Plattform zusammengefassten Softwaresysteme, wie SaaS-Plattformen, SaaS–Anwendungen, Webdienste, Datenkataloge und lokale Anwendungen. Wesentliche Systemkomponenten sind:

  • SWARM Basisdienste für die globale Nutzerverwaltung, die zentrale Registrierung der Anwendungs-, Verwaltungs- und Datendienste sowie für die Nachrichtenverteilung
  • SWARM Visualisierungsdienste für die unabhängige Visualisierung von 3D-Modellen
  • SWARM Anwendungsdienste für das SWARM Portal und die Datenverarbeitung in den Demonstrationsszenarien
  • Bestehende Serviceplattformen für das Informationsmanagement, das Projektcontrolling und das Facility Management (z.B. der Projektpartner TP, RIB und ET)
  • Etablierte Softwarewerkzeuge für die Modellierung (CAD), Prüfung (Checker) und Auswertung (CAE) von Open BIM-Modellen

 

Ziel ist es, gemeinsame technische Vorgaben für die Neuentwicklung und Anpassung der einzelnen Softwarekomponenten durch die Projektpartner zu erarbeiten und folgendes sicherzustellen:

  • Kompatibilität der Systemkomponenten untereinander
  • Stabilität und Performance der Systemkomponenten sowie des Gesamtsystems
  • Effizientes installieren, testen, ausliefern, überwachen und pflegen der Systemkomponenten in einer zentralen Betriebsumgebung

 

Leitung: thinkproject! GmbH

Beginn: Projektmonat 3

Abschluss: Projektmonat 12

AP3 – Entwicklung SWARM API

Im AP3 wird die SWARM Programmierschnittstelle (API) entwickelt für den Zugriff auf Dienste der SWARM Plattform. Die Integration von offenen BIM Standards wird durchgeführt. Parallel werden als Handreichungen für die späteren SWARM Entwickler eine Dokumentation mit Programmierbeispielen und Webinare für die Erleichterung des Programmiereinstiegs erstellt.

Ziel: Die SWARM Programmierschnittstelle (API) ermöglicht den Zugriff auf Dienste der SWARM Plattform. Des Weiteren ist die SWARM API für die Kommunikation der verschiedenen Anwendungen und Services untereinander zuständig. Ganz wesentlich ist die Integration von offenen BIM Standards. Bei der Entwicklung sind Aspekte wie Konsistenz, einfache Benutzbarkeit und geeignete Abstraktionen zu beachten. Für die spätere Verwendung ist auch eine hilfreiche Dokumentation mit Beispielen notwendig.

Leitung: Ruhr-Universität Bochum

Beginn: Projektmonat 7

Abschluss: Projektmonat 21

AP4 – Entwicklung SWARM Basisdienste und Visualisierungsdienste

Im AP4 werden nachfolgend an die Spezifikation der Architektur prototypisch die einzelnen Basisdienste entwickelt und kontinuierlich getestet. Die Entwicklung der SWARM Bereitstellungs- und Registrierdienste (SWARM Composer), SWARM Visualisierungslösungen sowie SWARM Multimodell Datenverlinkung wird durchgeführt. Es werden begleitende Tests zur Integration der Basisdienste in bestehende Anwendungen der Partner durchgeführt. Die SWARM API wird auch für bestehende Systeme der Partner prototypisch umgesetzt.

Ziel: Das Arbeitspaket 4 entwickelt die Basisdienste, die für die Verbindung der unterschiedlichen Softwaresysteme auf der SWARM Plattform erforderlich sind. Ziel ist es, dass der Nutzer sich nur bei der zentralen Plattform einloggen muss, um alle Dienste und Anwendungen seines Projektes nutzen zu können. Hierfür müssen die einzelnen Services zentral registriert werden und unter einander kommunizieren können. Für den Austausch von Daten und Nachrichten können Softwaresysteme Zugriff auf Datencontainer bieten und Nachrichten über einen zentralen Kommunikationsdienst austauschen.

Zusätzlich zu den Basisdiensten werden auch Visualisierungsdienste zentral auf der Plattform angeboten. Ziel ist es, jederzeit die Bauwerksmodelle visualisieren zu können, auch wenn einzelne Fachsysteme keine 3-D Komponenten enthalten.

Leitung: thinkproject! GmbH

Beginn: Projektmonat 13

Abschluss: Projektmonat 30

AP5 – Entwicklung SWARM Portal

Im AP5 wird auf Basis der spezifizierten Architektur das eigentliche SWARM Portal umgesetzt. Hierzu gehören Funktionen zur Suche, Bereitstellung, Anmeldung und Bewertung. Die Anbindung und Bereitstellung von Content wird entwickelt. Die Basisdienste werden über das SWARM Portal zur Verfügung gestellt. Die identifizierten Anforderungen der Benutzer an die Verwendung des Portals werden aufgenommen. Der Testaufbau für die Inbetriebnahme der SWARM Basisdienste, der Installation und Inbetriebnahme von SWARM Anwendungen und die notwendigen Vorbereitungen für die Überführung der SWARM Testumgebung in den operativen Betrieb werden vollzogen.

Ziel: Prototypische Umsetzung der SWARM Plattform. Die Plattform bietet Anbietern von Anwendungen, Diensten und Content, für diese einen Zertifizierungsantrag zu stellen, um sie dann später auf die plattformhochzuladen. Der Zertifizierungsprozess erfolgt teilweise automatisch durch die Plattform selber. Das Portal stellt eine Kompatibilitätsprüfung zur Verfügung.

Die Anwender der Plattform können nach geeigneten Anwendungen, Diensten und Content suchen, entweder gezielt oder anhand einer anwendungsfallorientierten Suche. Dabei können Sie auf der Plattform hinterlegen, welche Anwendungen, Diensten und Content sie bereits nutzen. Sie können ebenso einzelne Anwendungen, Dienste und Content, sowie gesamte Lösungsvorschläge bewerten.
Des Weiteren gibt es ein Störungsmanagement für die Plattform, in dem Benutzer Informationen über Störungen der von Ihnen genutzten Content, Services und Apps erhalten.

Leitung: adesso AG

Beginn: Projektmonat 13

Abschluss: Projektmonat 30

AP6 – Anwendungsszenarien und Demonstratoren

Im AP6 werden die Anwendungsszenarien implementiert, welche die Referenzarchitektur und besonders die entwickelten Dienste aus den parallel laufenden Arbeitspaketen integrieren. In diesen Anwendungsszenarien werden zum einen relevante Use-Cases realisiert, zum anderen validieren die Anwendungsszenarien aber auch die Nutzbarkeit der Referenzarchitektur in punkto Performanz, Flexibilität, Skalierbarkeit und Plattformunabhängigkeit.

Ziel: In diesem Arbeitspaket werden die Anwendungsszenarien implementiert, welche die Referenzarchitektur und besonders Dienste aus vorherigen Arbeitspaketen integrieren. In diesen Anwendungsszenarien werden zum einen relevante Use-Cases realisiert, zum anderen validieren die Anwendungsszenarien aber auch die Nutzbarkeit der Referenzarchitektur in punkto Performanz, Flexibilität, Skalierbarkeit und Plattformunabhängigkeit.

Leitung: RIB Software SE

Beginn: Projektmonat 10

Abschluss: Projektmeilenstein M4

AP7 – Umsetzung der Zertifizierung und Benutzerbewertung

Im AP7 erfolgt die Umsetzung des aufgestellten Zertifizierungskonzeptes mit entsprechenden Testumgebungen für den Prototyp der SWARM Plattform. Gleichzeitig wird ein Konzept zur Erfassung und Integration von Erfahrungswissen durch Bewertungen von Endnutzern erstellt und in die SWARM Plattform integriert.

Ziel: Umsetzung des Zertifizierungskonzeptes mit entsprechenden Testumgebungen für die SWARM Plattform. Erarbeitung eines Konzeptes zur Erfassung und Integration von Erfahrungswissen durch Bewertungen in die SWARM Plattform. Diese Bewertungen können von Endanwendern für alle zertifizierten SWARM Elemente angelegt und publiziert werden.

Leitung: planen-bauen 4.0 GmbH

Beginn: Projektmonat 22

Abschluss: Projektmeilenstein M4

AP8 – Verwertung und Geschäftsmodelle

Im AP8 werden die mit den SWARM Projektinhalten verknüpften Verwertungsmöglichkeiten analysiert, die zum Teil ein radikales Umdenken der Technologieanbieter und –benutzer bzw. der eigentlichen Endanwender einer Gesamtlösung aus verschiedenen SWARM Komponenten zur Folge haben. Individuelle Lösungen für Wiederholungskunden werden konzipiert und deren Integration in die SWARM Plattform prototypisch vorgenommen.

Ziel: Es werden die mit den SWARM Projektinhalten verknüpften Verwertungsmöglichkeiten analysiert, die zum Teil ein radikales Umdenken der Technologieanbieter und –benutzer bzw. der eigentlichen Endanwender einer Gesamtlösung aus verschiedenen SWARM Komponenten zur Folge haben. So wird etwa die Verwendbarkeit von „Pay-per-Use“-Lizenzierungsmodellen für die entwickelten Dienste analysiert. Das Bereitstellen von Funktionalitäten auf der Abrechnungsbasis eines einzelnen Nutzungsvorgangs wird der Nutzung im Rahmen von Flat-Rate Modellen gegenüberstellt.

Leitung: planen-bauen 4.0 GmbH

Beginn: Projektmonat 25

Abschluss: Projektmeilenstein M4

AP9 – Öffentlichkeitsarbeit + Einbindung projektrelevanter Institutionen

Im AP9 werden über die gesamte Projektlaufzeit hinweg relevante Informationen über die SWARM Plattform einer breiten Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Eine frühzeitige Marktvorstellung sowohl für die Endanwender als auch die potentiellen Hersteller und Lieferanten von Software-Bausteinen für SWARM sichert die Vorbereitung des eigentlichen Markteintritts der SWARM Plattform ab.

Ziel: Ziel des Arbeitspakets ist es, Informationen über die SWARM Plattform einer breiten Fachöffentlichkeit zur Verfügung stellen. Dabei sollen durch eine frühzeitige Marktvorstellung bereits während der eigentlichen Projektlaufzeit sowohl die Endanwender als auch die potentiellen Hersteller und Lieferanten von Software-Bausteinen für SWARM gewonnen werden. Ein intensiver Dialog mit einer Fach-Community, insbesondere über die im Projekt angebundenen assoziierten Projektpartner erlaubt es bereits in sehr frühen Phasen der SWARM Entwicklung die geplanten Demonstratoren direkt auf die im Markt erkannten Bedürfnisse auszurichten. Der Markteintritt der SWARM Plattform wird damit zielgerichtet vorbereitet.

Leitung: planen-bauen 4.0 GmbH

Beginn: Projektmonat 1

Abschluss: Projektmeilenstein M4

Meilensteine

Projektmeilenstein M1

Anforderungsanalysen und Szenarienmodellierung abgeschlossen; Erste Version der Abläufe im fachmodellierten Arbeiten unterschiedlicher Endnutzer; Erste Systemspezifikation; Abbildung der Funktionalitäten auf technische Teilkomponenten

Zeitpunkt: Projektmonat 9

Projektmeilenstein M2

Erste Prototypen, Simulation und Testumgebungen, Erste Konzepte zu Assistenzfunktionalitäten und Simulations-Mock-Ups

Zeitpunkt: Projektmonat 18

Projektmeilenstein M3

Erster Demonstratorenaufbau für die ausgewählten Szenarien; Alpha Version teilintegrierter Komponenten und Dienste; Entwicklung Multimodell Container abgeschlossen; Alpha Version Modellprüfverfahren

Zeitpunkt: Projektmonat 27

Projektmeilenstein M4

Beta Version und fortgeschrittener, integrierter Prototyp, Reale Testumgebungen, erste Evaluierungen der Demonstratoren abgeschlossen Vollständig integrierter Prototyp, Integration in operative Umgebungen, Beginn finaler Evaluierungen und Validierungen

Zeitpunkt: Projektmonat 36

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