BIMSWARM-Fachgruppe „AVA und Bauausführung“ sorgt für hohe Qualität der BIM-Software

Ein Ziel von BIMSWARM ist die Qualitätssicherung der Unterstützung offener Datenformate. Dafür werden eigene Zertifizierungskriterien geschaffen, die im Ergebnis dem Planer die Auswahl seiner geeigneten Software-Werkzeuge erleichtern wird. Die Fachgruppe „AVA und Bauausführung“ entwickelte durch den vielseitigen Input ihrer Experten in gemeinschaftlicher Arbeit exakte Kriterien für Softwareprodukte im Bereich AVA und Bauausführung. Viele davon sind verbindlich, um die Zertifizierung zu erhalten, andere sind optional. Die Kriterien sind dabei nicht statisch, sondern werden kontinuierlich diskutiert, angepasst und erweitert. Auf Anregung des Fachgruppenleiters Alexander Mohr-Miesler wird derzeit zum Beispiel das Kriterium einer qualifizierten Hilfefunktion und einer telefonischen Hotline im Bereich AVA als verpflichtend mit aufgenommen. Mit optionalen Inhalten – im AVA-Bereich zum Beispiel der BIM-LV-Container – kann auch eine größere Marktakzeptanz für diese Funktionalität geschaffen werden.

Um den Prozess gut strukturiert, sinnvoll und vor allem praxisbezogen zu gestalten, durchlaufen die Mitglieder der Fachgruppe mit den Lösungen aus den verschiedenen Softwarehäusern das Zertifizierungsverfahren (Hottgenroth Software GmbH & Co. KG, MWM Software & Beratung GmbH, NEVARIS Bausoftware GmbH, ORCA Software GmbH, RIB Software SE; NOVA Building IT GmbH und G&W Software AG). Wichtig ist der Gruppe dabei auch, keine Konkurrenz zu bereits bestehenden Zertifizierungen wie zum Beispiel dem GAEB-Zertifikat des BVBS aufzubauen. Durch die Arbeit der Fachgruppe entsteht für Interessenten, die sich am Markt über die zahlreichen Software-Möglichkeiten informieren wollen, die Chance, einen Überblick über qualitätsvolle, kompatible Produkte zu erhalten. Die Zertifizierungskriterien werden dabei transparent sein. „Die Vergleichbarkeit ist uns wichtig, damit Planer BIM-Projekte sicher und effizient managen können. Bauvorhaben in Deutschland werden so ein Stück smarter – das ist unser erklärtes Ziel“, gibt Mohr-Miesler die Haltung der Fachgruppe wieder.

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