Vier Säulen der zivilen Verteidigung und ein Pakt für Bevölkerungsschutz

Das Bundesministerium des Inneren zu Maßnahmen der Bundesregierung

BIM-MAGAZIN: In dieser Ausgabe befassen wir uns mit der Bedeutung des KRITIS-Dachgesetzes für die Branchen im digitalen Bauwesen. Auf welche Krisen-Szenarien sollten sie sich vorbereiten – wie bereitet sich die Bundesregierung vor?

Zur Bewältigung außergewöhnlicher Gefahren- oder Schadenslagen im Inland hat sich in der Bundesrepublik Deutschland ein leistungsfähiges Hilfeleistungssystem entwickelt. Im Rahmen des durch die Länder getragenen Katastrophenschutzes (Katastrophenschutzvorsorge und -bekämpfung) sollen die unter anderen durch Naturkatastrophen, Klimaveränderungen, Großschadensereignisse, Pandemien / Seuchen und auch durch Gefahren des internationalen Terrorismus entstehenden Lagen bewältigt werden.

Der Bund unterstützt hierbei die Länder bei besonders großflächigen Schadenslagen oder solchen von nationaler Bedeutung in vielfältiger Weise (Information, Koordination, Beratung und Bereitstellung von Ressourcen). Zugleich findet lagebedingt eine enge Abstimmung zwischen Bund und Ländern bei Gefährdungsbeurteilungen und entsprechenden Maßnahmen statt.

Darüber hinaus bereitet sich die Bundesregierung auf verschiedene Krisenszenarien im Rahmen der zivilen Verteidigung vor. Nur durch das Zusammenspiel der Zivilen und der Militärischen Verteidigung ist eine Gesamtverteidigung möglich. Die Unterstützung der Streitkräfte ist dabei von entscheidender Bedeutung, um die geforderten Leistungen zeitgerecht zu erbringen. Maßnahmen zur Versorgung der Bevölkerung und der Streitkräfte umfassen den Ausbau der kritischen Infrastruktur sowie die Einrichtung nationaler Reserven. An den vorbereitenden Maßnahmen müssen sich verschiedene Akteure beteiligen. Bund und Länder arbeiten gemeinsam
an der zivilen Verteidigung. 

 

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